Wir haben alle schon von der Verwendung von Flüssigkeitskühlung in der Elektronik gehört. Flüssigkeitskühlung ist eine gängige externe Kühllösung für so unterschiedliche Geräte wie PCs, Server oder Spielesysteme. Haben Sie aber schon von interner Flüssigkeitskühlung gehört? Wenn Flüssigkeitskühlung aus der Ferne gut funktioniert, wäre dann Flüssigkeit in direktem Kontakt mit der Wärmequelle nicht noch besser?
Hardcore Computer denkt so.
Der Gedanke an eine flüssige Lösung, die über meine PC-Komponenten und -Schaltkreise läuft, lässt mich erschaudern: Hardcore Computer stellt dieses Produkt in seinem neu veröffentlichten Hardcore Reactor Desktop Computer her.
Der Hardcore Reactor verfügt über eine patentierte Flüssigkeitskühlung. Sie umfasst eine technische Flüssigkeit, die durch einen inneren Hohlraum gepumpt wird, in dem sich die wärmeerzeugenden elektronischen Komponenten befinden. Hardcore Computer behauptet, dass die dielektrische Flüssigkeitstechnologie um eine Größenordnung mehr Wärme ableitet als Luft.
Ich bin von diesem Produkt allerdings nicht überzeugt.
Einige Fragen, die in dem BetaNews-Artikel über dieses Produkt aufgeworfen wurden, haben mich dazu gebracht, mich zu fragen, wie gut diese Kühllösung ist:
- Kann der Turm dieses Computers mit der darin befindlichen Flüssigkeit umgedreht werden? Wenn nicht, wie wird das Produkt versandt?
- Ist eine Reparatur der Komponenten dieses Produkts möglich?
- Die Leistung der internen Flüssigkeitskühlung wurde mit der von Luft verglichen, aber wie viel besser ist sie im Vergleich zur externen Flüssigkeitskühlung?
Die Quelle für diese Nachricht finden Sie bei BetaNews.com.


