Leute,
Die Technik zur Berechnung der Dichte einer Legierung stößt auch ein Jahr, nachdem ich sie zum ersten Mal besprochen habe, immer noch auf Interesse. Obwohl ich gerne meine Excel-Software zur Berechnung der Dichte von Lötlegierungen zur Verfügung stelle, kann ich als Ausbilder nicht umhin, die Grundlagen zur Lösung dieses Problems zu vermitteln. Es folgt eine einfache Erklärung& Dank an meinen Indium-Kollegen Bob Jarrett für diesen Ansatz.
Angenommen, Sie möchten die Dichte einer Legierung aus 60 Gew.-% Zinn (Sn) und 40 Gew.-% Blei (Pb) berechnen. Die Dichte von Zinn ist Dsn = 7,29 g/cc und die von Blei Dpb = 11,34 g/cc. Nehmen wir an, Sie stellen eine 100 g schwere Probe dieser Legierung her. 60 g davon sind Sn, 40 g sind Pb. Das Gesamtvolumen der Legierung beträgt 60 g Sn/Dsn + 40 g Pb/Dpb = 60/7,29 + 40/11,34 = 8,23 cc + 3,53 cc = 11,76 cc. Die Dichte der Legierung ist ihre Masse (100 g) geteilt durch ihr Volumen (11,76 cm³) oder 100/11,76 g/cm³ = 8,50 g/cm³.
Im Allgemeinen lautet die Gleichung zur Berechnung der Dichte: 1/Dalloy = Massenanteil Metall 1/Metall 1 + Massenanteil Metall 2/Metall 2. Die Gleichungen gelten auch für die Metalle 3, 4 usw.
Zum Wohl,
Dr. Ron


