Vor kurzem haben wir über die Entwicklung dehnbarer Elektronik an der Carnegie Mellon University berichtet. Ich hoffe, Sie fanden diese Geschichte interessant. Wenn ja, dann werden Sie sicher auch die Arbeit an der North Carolina State University interessant finden. Professor Michael Dickey und sein Team haben dehnbare Drähte aus Flüssigmetall (eutektisches Indium-Gallium) entwickelt, wie hier zu sehen ist:
Ich fragte Michael nach diesen dehnbaren Drähten, worauf er mir antwortete:
"Diese Fasern sind etwas breiter als ein menschliches Haar, so dehnbar wie ein Gummiband und können dennoch Berührungen über einen kapazitiven Mechanismus wahrnehmen, der der Funktionsweise von Touchscreens auf Tablets und Smartphones ähnelt.
Diese Eigenschaften sind für Anwendungen wie Torsions- und Dehnungsmessstreifen sehr interessant, da sie eine viel größere Bewegungsfreiheit als die derzeitigen Technologien ermöglichen. Mit Blick auf die Zukunft stelle ich mir diese Drähte als ein Kreislauf-/Nervensystem in einem weichen Roboter vor. Diese Drähte wären in der Lage, sich mit der Bewegung des Roboters zu biegen und zu dehnen, elektrischen Strom zu leiten und gleichzeitig Feedback zu geben. Wir sind gespannt, was die Anwendungen der Flüssigmetallelektronik noch bringen werden!
~Jim


